Rundbrief II – 2020

16. August 2020

Liebe Mitglieder und Freund*innen der Initiative Teilen,

wir blicken auf ereignisreiche Monate zurück. Die Organisation und Durchführung zentraler Veranstaltungen im Online-Format stellte auch für die Initiative Teilen eine Neuheit dar. Dabei haben wir viel Unterstützung und hilfreiches Feedback von Euch bekommen, wofür wir uns herzlich bedanken möchten!

Mit diesem zweiten Rundbrief senden wir Euch einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, einen Ausblick auf Kommendes und stellen uns, den neuen Vorstand, und die Projekte für das Förderjahr 2020/21 vor.

Viel Spaß beim Lesen!


1. Termine

Wir möchten Euch auf die kommenden Termine und Fristen hinweisen und herzlich zu unseren Veranstaltungen einladen:

  • Voraussichtlich 24. Oktober 2020, 16:oo Uhr: Virtuelle Herbsttagung mit Einblicken in die Situation in verschiedenen Projekt-Ländern. Weitere Infos folgen.
  • 01.03.2021: Frist für alle Projektberichte zum Förderjahr 2020/21 und Anträge für das Förderjahr 2021/22: Das Antragsformular sowie Erläuterungen dazu finden sich auf unserer Website https://www.initiativeteilen.de/projekte/projekt-vorschlagen.
  • April / Mai 2021: Frühjahrstreffen der Initiative Teilen: Es stellen sich die Projekte, die einen Antrag auf Förderung gestellt haben, vor. Der Austausch mit den Projektpat*innen sowie das Kennenlernen der konkreten, unterschiedlichen Situationen vor Ort stehen im Fokus. Genauere Infos folgen.

1. Frühjahrstreffen 2020

Das Frühjahrstreffen hat dieses Jahr vom 17.-19. April den Umständen entsprechend in einem ganz innovativen Format stattgefunden. So haben alle Projekte, die sich um eine Förderung beworben hatten, ihr Vorhaben online präsentiert und teilweise sogar Verantwortliche live aus den Projektländern zugeschaltet.

Insgesamt hörten wir an dem Wochenende über 23 Vorstellungen von Projekten aus der ganzen Welt mit einer Bandbreite von (unter anderem) Stipendien und Schulprojekten, zu Anträgen aus der Landwirtschaft, über Bäckerei- und Krankenhausausstattungen oder Musikinstrumenten. Während wir von den Entwicklungen und Neuigkeiten aus vielen langjährigen Projekten erfuhren, waren auch insgesamt fünf neue Förderungsanträge dabei aus Palästina, Kenia, Ghana, Brasilien und Südafrika (eine genauere Übersicht folgt auf der nächsten Seite). Besonders mitreißend waren die Einblicke und Berichte über die aktuelle Situation vor Ort und der Einfluss der Pandemie auf das Projekt. Wir wünschen viel Kraft um die schwierige Situation durchzustehen und bedanken uns bei allen, die sich für die erfolgreiche Umsetzung der Frühjahrstagung eingesetzt und mitgewirkt haben.


3. Mitgliederversammlung 2020 und Vorstandswechsel

Auch die jährliche Mitgliederversammlung hat dieses Jahr digital stattgefunden: Am 21. Juni um 15 Uhr haben wir uns online getroffen, um über die Förderung der Projektanträge abzustimmen, die Vorstandswahlen abzuhalten und auf ein weiteres Vereinsjahr zurück zu blicken. Nach einer allgemeinen Vorstellung der Initiative Teilen für Neuinteressierte begann um 15.30 Uhr offiziell die Versammlung mit 17 Anwesenden. Zunächst wurden die Ergebnisse des Frühjahrstreffens sowie die Projekte, die einen Förderantrag gestellt haben, präsentiert. Im Anschluss wurde von den wahlberechtigten Mitgliedern die Förderung der 23 Projekten mit insgesamt über 41.000 € beschlossen.

Auch dieses Jahr gab es wieder Veränderung in der Zusammensetzung des Vorstands, so konnten wir Selina Säger und Jonas Zink für das Amt gewinnen und freuen uns über ihre Unterstützung und neue Gedanken. Leider bedeutete dies gleichzeitig, dass Jonas Christ sowie Ramona Meißner nach vielen Jahren den Vorstand der Initiative verlassen. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für euer Engagement und Mühen und freuen uns, dass ihr der IniTeilen auch weiterhin als aktive Mitglieder erhalten bleibt.

Zuletzt folgten die Vorstellung des Kassenberichts sowie die Entlastung der Kasse und ein Ausblick auf anstehende Aktivitäten, auf die an anderer Stelle noch weiter eingegangen wird.

Wir – der neu gewählte Vorstand – möchten uns nun kurz vorstellen:

Mein Name ist Jonas und ich bin seit 2020 Teil des Vorstandes der Initiative Teilen. Aktuell promoviere ich in Augsburg im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen. Die Motivation zur Mitarbeit liegt vor allem in meinen positiven Erfahrungen mit Menschen aus dem Cusanuswerk. Die Ini Teilen bedeutet für mich vor allem Vertrauen darauf, dass die Spendengelder an den richtigen Stellen eingesetzt werden. Ich bin seit 2015 Mitglied der Initiative und freue mich aktiv diese nun zu unterstützen.

Ich heiße Selina Säger und bin seit 2016 in der Grundförderung des Cusanuswerks aufgenommen und studiere aktuell in den letzten Zügen Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit (M.A.) an der Technischen Hochschule Köln. Ich bin ein herzlich offener, interessierter und lebensfroher Mensch – liebe die Berge, den Wald und das Meer. In den Jahren 2014 und 2017 durfte ich selbst beeindruckende Menschen und Kulturen der westafrikanischen Länder Benin und Ghana kennenlernen und erleben. Umso mehr freue ich mich, im nächsten Jahr die Projektbegleitung für einige der afrikanischen Länder in der Förderung der Initiative Teilen übernehmen zu dürfen.

Ich bin Eva (23) und studiere im letzten Semester den Bachelor Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung in Coburg. Mein Praxissemester habe ich in einer Wohn- und Beratungseinrichtung für volljährige, männliche Migranten im Norden Mexikos verbracht. Außerdem habe ich für ein Semester an der Nationalen Universität Kolumbiens in Bogotá studiert. Im Wintersemester werde ich einen Master beginnen – welchen genau, ist noch offen. Seit einem Freiwilligenjahr in China nach meinem Abitur wuchs mein Interesse für internationale Zusammenarbeit und menschenrechtliche Themen. Daher engagiere ich mich in der Initiative Teilen und bin seit Juni 2018 Vorstandsmitglied.

Mein Name ist Katja, ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Humanitarian Action in einem Erasmus Mundus Programm. Nach meinem Bachelor in International Management habe ich für ein Jahr in einer internationalen Organisation im Finanzwesen gearbeitet und freue mich, nun für die Initiative Teilen Verantwortung als Kassenwärtin zu übernehmen.

Hallo, ich bin Johanna (26) und wurde 2017 ins Cusanuswerk aufgenommen. Von Offenbach, meiner Heimatstadt, ging es für mich ein Jahr lang nach Bolivien, wo ich ein FSJ verbrachte und in der Hausaufgabenbetreuung von Hilando Sueños half. Anschließend studierte ich Maschinenbau in Rostock und verbrachte in dieser Zeit ein Semester in Spanien. Zum kommenden Wintersemester werde ich nach Bochum gehen, um dort meinen Master in Umwelttechnik und Ressourcenmanagement zu machen. Zur Initiative Teilen bin ich über die Herbsttagung 2018 gekommen. Inzwischen sind ein Mitfreiwilliger und ich Projektpaten für Hilando und seit Sommer 2019 darf ich mich auch als Vorstandsmitglied einbringen. Mich begeistert die Idee der Initiative insbesondere kleine Projekte zu unterstützen zu denen ein persönlicher Kontakt besteht.

4. Projekte 2020/2021

Einen Überblick über die 23 Projekte, die dieses Jahr gefördert werden, findet Ihr unter Projekte.

Dieses Jahr stellten sechs Projekte Erstanträge und wurden neu in das Projektportfolio der Initiative Teilen aufgenommen. Diese Projekte wollen wir etwas genauer vorstellen.

Brasilien, Associação Menores Com Cristo

Das Kinderdorf AMECC („Associação Menores Com Cristo“) heißt übersetzt „Gemeinschaft der Kleinen mit Christus“ und liegt im Nordosten Brasiliens. Es wurde im Jahr 1990 vom deutschen Pfarrer Gerd Brandstetter gegründet und steht aktuell unter der Leitung von Bruder Lauri Carlesso (Ordensbruder der Calabrianer).

Dreißig Jahre nach der Gründung betreut die AMECC ca. 230 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. 50 Kleinkinder besuchen den Kindergarten, die Grundschule unterrichtet ca. 160 Schüler*-innen. 60 Kinder (zwischen 4 und 18 Jahren) wohnen entweder dauerhaft im Kinderdorf oder werden ganztägig dort betreut. Nach der Vollendung ihres 18. Lebensjahres müssen die Jugendlichen aufgrund gesetzlicher Vorschriften aus dem Kinderdorf ausziehen. Die AMECC versucht die Jugendlichen auf das Leben „danach“ vorzubereiten, indem unter anderem Ausbildungsplätze und Kurse im Kinderdorf organisiert werden.


Ghana, Musiker ohne Grenzen

Wir von Musiker ohne Grenzen – Accra e.V. sind überzeugt, dass der Zugang zu Musik die Lebensumstände von unterprivilegierten Kindern verbessern und neue Perspektiven schaffen kann. Dies gilt besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Stadtteilen, in denen sie oft früh Erfahrungen mit Perspektivlosigkeit, Gewalt und Ausgrenzung gemacht haben. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Musikunterricht und die Bildung von Kinder- und Jugendorchestern für diese Kinder in Accra und Umgebung zu fördern.

Durch den Musikunterricht lernen die Kinder nicht nur wichtige Lebenskompetenzen wie Ausdauer und Teamgeist, er stellt auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung abseits von Gewalt und Kriminalität sowie für einige Schüler*-innen die Aussicht auf eine berufliche Zukunft (bspw. im National Symphony Orchestra) dar. Dafür reisen regelmäßig junge Musiker*innen aus Deutschland als freiwillige Musiklehrer*innen nach Accra, ghanaische Lehrer werden in ihrer Arbeit unterstützt und Musikinstrumente nach Ghana transportiert.


Kenia, Academy of Maisha Mazuri

Das Maisha Mazuri Children Centre (MCC) ist ein Gemeinschaftsprojekt des deutschen Vereins „Hand in Hand für Kenia e.V.“ und des kenianischen Vereins „Youth Support Kenya“ und wurde im Jahr 2015 gegründet. Das Projekt umfasst ein Kinderheim, in welchem 25 Kinder ein zu Hause gefunden haben und einen Kindergarten. Das Partnerprojekt unterstützt weitere 65 Kinder in der Umgebung, indem ihnen der Schulbesuch finanziert wird. Das MCC bewirtschaftet mit seinem ökologischen Landwirtschaftsprojekt

eine Fläche von 6000m² und dient dem MCC zur Versorgung und als Lernstätte der SchülerInnen und für die Bauern der Umgebung. Allgemein ist dem Projekt das Einbeziehen der Dorfbevölkerung und die Nachhaltigkeit sehr wichtig. Im Januar 2019 startete die „vocational secondary school“ Maisha Mazuri Academy, deren Ziel es ist, eine gute Schulausbildung mit einer praktischen Ausbildung zu ergänzen. Auch Anfang des Jahres 2020 startete wieder eine neue Klasse mit rund 30 Schüler*innen zu den bereits vorhandenen 2 Jahrgängen.


Palästina, Studieren ohne Grenzen

Ende 2018 ist Studieren Ohne Grenzen Deutschland (SOG) um eine Lokalgruppe in München gewachsen. 2019 begann die Lokalgruppe, Öffentlichkeitsarbeit zu unseren Stipendienprojekten und unserer Vision von Bildungsgerechtigkeit zu leisten, wobei die Gruppe von Beginn an durch den Bundesvorstand von SOG in die Projektarbeit des Vereins eingebunden wurde. Durch einen persönlichen Kontakt hat sich für die Lokalgruppe die Gelegenheit ergeben, ein eigenes Stipendienprojekt zu konzipieren, in dessen Rahmen engagierte Studierende der Westbank unterstützt werden sollen. Hierbei wird die Lokalgruppe München intensiv von den weiteren Lokalgruppen begleitet.

Das neu aufgesetzte Projekt hat sich, wie die bereits bestehenden Stipendienprojekte von SOG, zum Ziel gesetzt, den Zugang zu höherer Bildung in der Projektregion insbesondere für strukturell benachteiligte Teile der Gesellschaft zu verbessern. Zu diesen zählen insbesondere all jene, die in ländlichen Regionen wohnen. Ferner gestaltet sich der Zugang zu Bildung als Ausdruck der Selbstbestimmung für weibliche Studierende allgemein schwieriger. Durch das Stipendienprojekt soll vor Ort ein Netzwerk aus engagierten Studierenden geschaffen werden. Die Studierenden führen während ihres Stipendiums ehrenamtlich ein soziales Projekt durch, in welchem sie beispielsweise den Zugang zu Bildung, Frauen- und Kinderrechten oder Interkulturelle Verständigung thematisieren. Jede*r Stipendiat*in konzipiert im zweiten Semester ein eigenes Projekt, welches er oder sie dann während des restlichen Studiums durchführt. Die Lokalgruppe München begleitet das Engagement der Stipendiat*innen finanziell und insbesondere auch ideell.


Südafrika, Bridging Gaps

Der Verein Bridging Gaps setzt sich durch Workshops, Jugendarbeit und kreative Projekte in Deutschland und Südafrika für den Abbau von Rassismus und ein Bewusstsein für globale Machtverhältnisse und Ungleichheiten ein. Wir verbinden politische Bildungsarbeit mit kreativem Lernen und setzen uns so für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, besonders für mehr soziale Gerechtigkeit, ein. Unsere Mitglieder sind in Deutschland und in Südafrika aktiv, als Schwesterorganisationen arbeiten wir an gemeinsamen Projekten wie dem seit 2017 jährlich stattfindenden Bridge the Gap Jugendaustausch.

In Südafrika sind wir seit Oktober 2013 aktiv. Wir begleiten junge Menschen über mehrere Jahre durch Jugendcamps, Austauschprogramme und das sogenannte „Growth Path Projekt“. In unseren Trainings vermitteln wir grundlegendes Wissen zu Rassismus sowie gesellschaftlichen Machtverhältnissen und Ungleichheiten. Die Teilnehmenden hinterfragen gemeinsam ihre gesellschaftliche Situation, überwinden eigenen Vorteile und entwickeln Ideen, selbst aktiv zu werden.

Unsere Projekte richten sich an junge Menschen aus ressourcenschwachem Umfeld, die selbst keinen oder nur einen sehr geringen finanziellen Beitrag leisten können.

Im Rahmen des Growth Path erwerben ambitionierte junge Menschen in einer mehrjährigen Jugendleiterausbildung die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, um eine Vorbildrolle in den Projekten und in ihren Communities einnehmen zu können. Als Multiplikator*innen leiten sie Spiele und Aktivitäten auf unseren Jugendcamps an, übernehmen zunehmend mehr Verantwortung und stoßen positive Veränderungen in ihrem direkten Umfeld an.


5. Neuer Themenkoffer und Open-Space-Vortrag

Trotz der ausbleibenden cusanischen Präsenzveranstaltungen in diesem Jahr hat sich ein Arbeitskreis der Initiative Teilen der Vorbereitung eines Themenabends zur Amazoniensynode in Lateinamerika gewidmet. Die erstellten Materialien sind angesichts der aktuellen besonderen Situation so gestaltet worden, dass ein thematischer Austausch und eine Diskussion durchaus auch über digitale Medien erfolgen kann.

Die Amazoniensynode fand im Zeitraum vom 06. bis 27. Oktober 2019 in Rom als Sonderversammlung zum Thema „Amazonien – neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“ statt. Es trafen sich Indigene, Frauen, Priester, Ordensleuten und Lai*innen im Vatikan, um miteinander über die Situation der katholischen Kirche im Amazoniengebiet ins Gespräch zu kommen. Der Sonderversammlung ist eine rund zweijährige Vorbereitungsphase vorausgegangen, in der bereits die Stimmen des Amazoniengebiets und deren Wünsche  und Forderungen von Vertreter*innen aus Rom angehört wurden. Schwerpunkte der Amazoniensynode lagen vor allem auf in der pastoralen, kulturellen, ökologischen und synodalen Umkehr der katholischen Kirche im Amazoniengebiet und werden in den Materialien zur Gestaltung des Themenabends ebenso fokussiert.

Wir möchten Euch dazu einladen, die erstellten Materialien persönlich für Euch zu nutzen und ggf. in Eurer Hochschulgruppe, in Eurer WG, in Eurer Katholischen Hochschulgemeinde, für Freund*innen, etc. einen eigenen Themenabend zu gestalten.

Zur Gestaltung findet ihr das erstellte Material als Ordner in unserer Cusicloud und ist bereits für alle Interessierten freigegeben. Mehr Infos findet Ihr im Blogbeitrag oder Ihr meldet euch unter info@inititativeteilen.de.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Gestaltung des Themenabends! Außerdem findet am 17.08.2020 ab 19 Uhr im Rahmen des Open Space Programms, welches von der cusanischen BiKo im August und September organisiert wird, ein moderierter Themenabend zu den Inhalten des Themenkoffers statt.


6. Alternativprogramm zur Herbsttagung

Für unsere diesjährige Herbsttagung hatten wir ein spannendes Programm mit Vorträgen, einer Lesung und Workshop rund um das Thema „Política Latina – Konflikte, Chaos, Neubeginn“ geplant. Eingeladen waren Referent*innen aus Lateinamerika und Deutschland aus den Bereichen Journalismus und Literatur, Forschung und Aktivismus. Dass nicht nur wir gerne mehr über aktuelle Konflikte, ihre Hintergründe und Auswirkungen in lateinamerikanischen Ländern erfahren wollten, merken wir an Euren zahlreichen Anmeldungen. Wir freuen uns über so viel Interesse!

Leider können wir die Tagung nicht wie geplant durchführen und mussten sie daher absagen. Ein so interaktives Präsenzformat mit vielen Teilnehmer*innen und Referent*innen können wir nicht mit gutem Gewissen im Oktober durchführen.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Da wir das Thema sehr wichtig finden, möchten wir eine ähnliche Tagung gerne im nächsten Jahr durchführen. Wir bleiben in der Planung und geben Infos zu neueren Entwicklungen im nächsten Jahr bekannt.

Außerdem planen wir, eine kleine Ersatzveranstaltung am gleichen Wochenende anzubieten. Aus aktuellem Anlass möchten wir voraussichtlich am 24. Oktober von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr in einer Online-Diskussionsrunde einen Einblick aus verschiedenen Ländern bekommen, in denen wir Projekte begleiten. Dazu laden wir Verantwortliche und Mitarbeiter*innen aus den Projekten ein, darzustellen, welche Veränderungen, Herausforderungen und Konflikte sich in den letzten Monaten abgezeichnet haben und was das konkret für sie bedeutet. Eine separate Einladung folgt – wir würden uns auch hier über Eure Teilnahme, Fragen und Eindrücke freuen!

Zur Herbsttagung 2020 gibt es einen eigenen Blogbeitrag.


Zuletzt möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Covid-19 Pandemie auch bei der Initiative Teilen starke Spuren hinterlässt. Durch den Wegfall der cusanischen Präsenzveranstaltungen (insbesondere des Jahrestreffens und der Ferienakademien) spüren wir bereits einen erheblichen Rückgang des Spendenvolumens. Im Gegensatz dazu erhalten wir von unseren geförderten Projekten die Rückmeldung, dass die Pandemie die Lagen vor Ort deutlich erschwert und manche Projekte nicht wie geplant durchgeführt werden können. Wir, der Vorstand der Initiative Teilen, beschäftigen uns aktuell damit, wie der Rückgang des Spendenvolumens zumindest teilweise kompensiert werden kann und hoffen dabei auf die Solidarität der Mitglieder und Freund*innen der Initiative Teilen in dieser schweren Zeit.

Wir senden Euch allen herzliche Grüße und freuen uns über ein Wiedersehen oder ein Kennenlernen während der einen oder anderen Veranstaltung!

Euer Vorstand

Jonas, Selina, Eva, Katja und Johanna

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