Hilando Sueños

Die Stiftung Hilando Sueños gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einen richtet sich Winay Cusi (Quechua: glücklich aufwachsen)  mit einer Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung an Kinder und Jugendliche. Hier finden sie Ansprechpartner*innen, Schulmaterialien und einen Internetzugang. Außerdem werden täglich Mahlzeiten angeboten. Warmi (Quechua: Frau) steht als Anlaufstelle für Frauen in der Umgebung offen, von denen die meisten ihr Einkommen auf dem „Schwarzmarkt“ der Cancha, dem zentralen Markt der Stadt verdienen. Warmi ist ein Treffpunkt, an dem sich die Frauen und Mütter untereinander austauschen und bei Sorgen und Problemen (z.B. häusliche Gewalt) kompetente Ansprechpartner*innen finden, die sie über ihre Rechte und Möglichkeiten informieren.
In den letzten drei Jahren hat sich aus dieser allgemeinen Anlaufstelle das Bäckereiprojekt entwickelt. Interessierte Frauen lernten zunächst ein Jahr lang die Grundlagen und Arbeitsabläufe des Backhandwerks und vor zwei Jahren wurde die Bäckerei eröffnet. Vorrangiges Ziel ist es, aus der Bäckerei ein wirtschaftliches Unternehmen werden zu lassen und den Frauen verlässliche Arbeitsplätze zu schaffen. Warmi will das Selbstbewusstsein und die (finanzielle) Unabhängigkeit der Frauen und ihrer Familien stärken. Auf ihrem Weg wird die Bäckerei von Hilando Sueños sowohl finanziell als auch ideell durch eine Mentorin begleitet.

Die Bäckerei von Hilando Sueños wird nun im dritten Jahr durch die Initiative Teilen gefördert. Dieses Jahr werden die Betriebskosten bezuschusst und ein Industrieofen finanziert.

Einige Eindrücke

Der Eingang der Bäckerei

Kinder & Jugendarbeit in Hilando

Verzieren der Torten

Das Werbeplakat von Warmi.

Gloria (Mitarbeiterin) an einem Verkaufstand

Geburtstagskuchen

Bei der Arbeit…

Pralinen

Unter anderem der große Arbeitstisch und der Kühlschrank wurden mit der Förderung der Ini Teilen 2020 angeschafft.